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Meine Gedanken aus zu drücken ist gar nicht so einfach. Bei meinen Recherchen für
diese Hp bin ich auf 4 Texte gestoßen,die zu 100Prozent Meine Gedanken wieder
spiegeln.Ich denke genauso,nur könnte ich es nie so schön ausdrücken.



Mein Inneres

Für Menschen die mich nicht gut kennen, bin ich eine junge Frau die immer viel
lacht, immer gut gelaunt ist und für jeden Spaß zu haben ist.
Aber das ist nur eine Maske, die ich trage, die ich mir schön zurecht mache,
damit niemand sieht wie kaputt ich in mir bin,
wie leer, wie traurig, wie ausgebrannt.

(Vielen Dank an Engel von engelstraenen.de)

Kannst du Dir vorstellen wie es ist?

Kannst Du Dir vorstellen wie es sich anfühlt,
den eigenen Gefühlen nicht zu trauen ?

Kannst Du Dir vorstellen, wie es sich anfühlt,
alles geben zu wollen, und mir selber im Weg zu stehen ?

Kannst Du Dir vorstellen wie es sich anfühlt,
warme Zuneigung zu spüren und nicht zu wissen,
wie man sie entgegen nimmt,
ohne zu zerstören ?

Kannst Du Dir vorstellen, wie es sich anfühlt,
wenn meine zwei Seelen in mir ihren Kampf austragen,
seit Wochen immer wieder aufs neue,
und ich zum blutigen Schlachtfeld werde ?

Kannst Du Dir vorstellen,
das ich mich jetzt, in diesem Moment dafür hasse,
das ich nicht "die alte" bin ?



Der Text einer unbekannten Frau,in dem ich mich wiederfinde....

ich bin die frau,
die du immer gesucht hast
ich bin die frau,
die du besser nie gefunden haettest..
ich bin die frau,
von der du getraeumt hast
ich bin die frau,
ich bin die frau,
die dich abgundtief hasst..
ich bin die frau,
dein bester freund
ich bin die frau,
dein ewiger feind...
ich bin die frau,
umringt von menschen
ich bin die frau,
ewig einsam
ich bin die,
die dir zuhört
ich bin die,
an der du dich festhalten kannst
ich bin die,
die dir wärme gibt
ich bin die,
die dir die augen öffnet
ich bin die,
die in deine seele schaut
ich bin die,
die dich zum weinen bringt
ich bin die,
die du nie verstehen wirst
ich bin die,
die du nie besitzen wirst
ich bin die,
die du verfluchen wirst
ich bin die,
nach der du dich sehnen wirst
ich bin die,
die sich versteckt und
nicht gefunden werden will
ich bin die ....................... die es gar nicht geben dürfte.



Bitte höre, was ich nicht sage!

Laß dich nicht von mir narren.Laß dich nicht durch das Gesicht täuschen,das ich
mache.Denn ich trage tausend Masken,die ich fürchte abzulegen.
Und keine davon bin ich.So tun als ob, ist ein Kunst,die mir zur zweiten Natur
wurde.Aber laß dich dadurch nicht,um Gottes Willen,laß dich nich von mir narren.
Ich mache den Eindruck,als sei ich umgänglich,als sei alles sonnig und heiter in
mir,innen wie außen,als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle,als sei ich
ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen,so als brauchte ich
niemanden.Aber glaube mir nicht,bitte glaube mir nicht!!

Mein Äußeres mag sicher erscheinen,aber es ist eine Maske.Darunter ist nichts
Entsprechendes.Darunter bin ich,wie ich wirklich bin : verwirrt,in Furcht und
allein.Aber ich verberge das.Ich möchte nicht,daß es irgendjemand merkt.Beim
bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomm ich Panik und fürchte mich davor,
mich anderen überhaupt auszusetzten.Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt
Masken,hinter denen ich mich verbergen kann: eine lässige,kluge Fassade,die mir
hilft,etwas vorzutäuschen,die mich vor dem wissenden Blick schützt,der mich
erkennen würde.Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung.Und ich weiß es.
Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden,mit Liebe.Das ist das einzige,das
mir Sicherheit geben würde,die ich mir selbst nich geben kann:

Das ich wirklich etwas wert bin!

Aber das sage ich dir nicht.Ich wage es nicht.Ich habe Angst davor. Ich habe Angst ,
daß dein Blick nicht von Annahme und Liebe begleitet wird.Ich fürchte du wirst
gering von mir denken und über mich lachen -
und dein lachen würde mich umbringen.Ich habe Angst,das ich tief drinnen in mir
selbst nichts bin,nichts wert und das du das siehst und mich abweisen wirst.
So spiele ich mein Spiel,mein verzweifeltes Spiel :
eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.

Ich rede daher im gängigen Ton oberflächlichen Geschwätzes.Ich erzähle dir was
wirklich nichts ist,und nichts von dem,was wirklich ist,was in mir schreit :
deshalb laß dich nicht täuschen von dem,was ich aus Gewohnheit rede.
Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören,was ich nicht sage,was ich
gern sagen möchte,was ich um des Überlebenswillen rede und was ich nicht
sagen kann.Ich verabscheue Versteckspiel.EHRLICH!
Ich verabscheue dieses oberflächliche Spiel,das ich da aufführe.Es ist ein
unechtes Spiel.Ich möchte wirklich echt und spontan sein können,einfach ich
selbst,aber du mußt mir helfen.
Du mußt deine Hand ausstrecken,selbst wenn es gerade das Letzte zu sein
scheint,was ich mir wünsche.Nur du kannst diesen leeren Glanz von meinem
Augen nehmen.Nur du kannst mich zum Leben rufen.Jedesmal wenn du freundlich
und sanft bist und mir Mut machst,jedesmal wenn du zu vestehen suchst,
weil du dich wirklich um mich sorgst,bekommt mein Herz Flügel,sehr brüchige
Schwingen,aber Flügel!Dein Gespür,dein Mitgefühl und die Kraft deines
Verstehens hauchen mir Leben ein.
Ich möchte,das du das weißt.
Ich möchte das du weißt,wie wichtig du für mich bist,wie sehr du aus mir
den Menschen machen kannst,der ich wirklich bin - wenn du willst .
Bitte,ich wünschte du wolltest.Du allein kannst die Wand niederreißen,
hinter der ich zittere.Du allein kannst mir die Maske abnehmen.
Du allein kannst mich aus meiner Schattenwelt,
aus Angst und Unsicherheit befreien - aus meiner Einsamkeit.

Übersieh mich nicht.Bitte - bitte,übergehe mich nicht!Es wird nicht
leicht für dich sein.Die langandauernde Überzeugung,wertlos zu sein,
schafft dicke Mauern.Je näher du mir kommst,desto blinder schlage ich zurück.
Ich wehre mich gegen das,wonach ich schreie.Aber man hat mir gesagt,daß
Liebe stärker sei als jeder Schutzwall und darin liegt meine Hoffnung.
Bitte versuche diese Mauern einzureißen,mit sicheren Händen,aber mit
zarten Händen: ein Kind ist sehr empfindsam.

Wer ich bin,magst du fragen.Ich bin jemand,den du sehr gut kennst.Denn
ich bin jedermann,den du triffst,jeder Mann und jede Frau,
die dir begegnen.

Tobias Brocher "von der schwierigkeit zu lieben"

 
 




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